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Ein wesentliches Etapppenziel ist erreicht: Offizielle UFP – Messstationen in Hallbergmoos und Freising eröffnet

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Minister Glauber hat heute in Hallbergmoos den Startschuss für offizielle UFP-Messungen in Hallbergmoos und Freising gegeben. Mit dabei waren neben Landrat Helmut Petz, Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, MdL Benno Zierer, Frau Prof. Anke Nölscher und Vertreter der Gemeinde Hallbergmoos auch der BV Freising. Die jetzt anlaufenden Messungen sind über einen Zeitraum von 2-3 Jahre projektiert. Gemeinsam mit dem Helmholtz Zentrum München werden das UFP- Messnetzwerk und der BV Freising an 5 Standorten rund um den Flughafen die von der Uni Bayreuth Messungen durchgeführten Messungen mit begleiten. Seit mehr als 4 Jahren fordert der BV Freising offizielle UFP-Messungen am Flughafen München. Mit dem Start offizieller Messungen wurde jetzt ein wesentliches Etappenziel erreicht.
Konsequent bereits heute vorhandene Möglichkeiten zur Minimierung von UFP am Flughafen umzusetzen ( ua. Einsatz Schwefelanteil Kerosin, Schleppen der Flugzeuge von der Landung und zum Start) – dies werden die nächsten Meilensteine auf dem Weg zu einer besseren Luft.

 

Presse:

Ultrafeinstaub, Corona und die Gesundheit

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Ein Vergleich zwischen Ultrafeinstaub und Covid-19, und wie manche Politiker damit umgehen

Es dürfte schwer fallen, im Jahr 2020 noch jemand zu finden, der Zweifel an der gesundheitsschä-digenden Wirkung von Auspuffgasen hat.
Die Verbrennung von Diesel, Benzin und Kerosin erzeugt neben Kohlendioxid und Wasser beträcht-liche Mengen an Schadstoffen, die den größeren Teil der Luftverschmutzung in Deutschland aus-machen. Filter und Katalysatoren können die Schadstoffe bei Straßenfahrzeugen reduzieren – bei Flugzeugen ist dies nicht möglich. Triebwerke emittieren die Verbrennungsrückstände des Kerosins ungefiltert in die Umgebungsluft. Während früher schwarze Rauchwolken die energetisch-ineffizi-ente Verbrennung des Treibstoffs anzeigten, stoßen die heutigen Maschinen nur noch Gase und ultrafeine Partikel (UFP, Ultrafeinstaub) aus. Diese sind zwar für das Auge unsichtbar, für die Ge-sundheit jedoch viel gefährlicher, da sie tief in die Lungen eindringen können.

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BV Freising Partner bei UFP Messungen für den Landkreis

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Mitteilung des Landkreis Freising „Ultrafeinstaub-Messungen des Landkreises gestartet“ vom 12. Juni 2020 https://www.kreis-freising.de/pressemitteilungen/

Briefe an die Politik – Umweltradweg 2019 vs 2020

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Kaum Flugverkehr – eine Gelegenheit für Vergleichsmessungen. Hier die Ergebnisse am Beispiel des „Umweltradwegs“ eund um den Flughafen. Verteilt an alle regionalen und Landespolitiker als BV Freising Postkarte 14.

Jetzt misst der Landkreis Freising Ultrafeinstaub (UFP)

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Weil der Flughafen sich immer noch weigert, UFP zu erfassen und die von Umweltminister Thorsten Glauber angekündigten Messungen noch auf sich warten lassen, hat der Freisinger Landrat Helmut Petz die Initiative ergriffen:
Von nun an misst der Bürgerverein Freising im Auftrag des Landkreises UFP stationär im Flughafenumland und ergänzt damit seine schon lange laufenden mobilen UFP-Messungen.
Dieses neue Kapitel in der Erfassung schädlicher UFP-Immissionen startete am 10. Juni in Massenhausen. Die Zeit drängte, weil nur in der flugverkehrsarmen Ausnahmesituation Referenzwerte zu den Belastungskonstellationen im Normalbetrieb gewonnen werden können. Die mobilen UFP-Messewerte des Bürgervereins lassen Rückgänge um fast 90% erwarten. Damit steht der Flughafen als Hauptverursacher bereits fest.
An der Einweihung der UFP-Messstation am 10. Juni in Massenhausen nahmen der Freisinger Landrat Helmut Petz, Neufahrns Bürgermeister Franz Heilmeier und Vertretern der Presse sowie des Bürgervereins Freising teil.

Presse:

Teilnehmer im Corona-Modus vor dem Häuschen mit der UFP-Messstation rechts im Hintergrund
  Landrat Helmut Petz, Bürgermeister Franz Heilmeier & Bürgerverein Freising

 

Pressemitteilung 24. April 2020 – UFP Rückgang durch Corona Situation

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Corona-bedingt sind am Flughafen München die Flugbewegungen auf weniger als 5% des Normalniveaus geschrumpft. Das bedeutet, dass die bisher täglichen Abgase von 500.000 Litern Kerosin nicht mehr die Atemluft belasten. Wie erste UFP-Messungen zeigen, sind die Belastungen mit UFP im gleichen Maße wie die Flugbewegungen gesunken.

In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zeigen jetzt erste wissenschaftliche Studien, dass Feinstaub/Ultrafeinstaubbelastung das Mortalitätsrisiko enorm erhöhen soll; nur 1 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter mehr in der Atemluft soll eine 15 % höhere Covid 19 – Todesrate zur Folge haben.

Die Frage ist, wie schnell sich der Flugverkehr nach der Krise erholt. Aber mit zunehmendem Flugverkehr wird dann auch die Feinstaub/Ultrafeinstaub-Belastung wieder ansteigen. Nach Corona wird die Welt für viele eine andere sein, letztendlich auch für die gesamte Flugverkehrsindustrie. Ein weiter so darf es nicht geben. Ein Paradigmenwechsel ist erforderlich hin zu mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz und weniger Schadstoffbelastungen.

Der BV hat deshalb die verantwortlichen Kommunalpolitiker und Landtagsabgeordnete angeschrieben, um diese jetzt mögliche und dringend erforderliche Weichenstellung einzuleiten.  Die zentralen Forderungen sind:

  1. Verzicht auf die 3. Startbahn – jetzt: denn die Schadstoff- und Lärmbelastungen nach Corona dürfen in keinem Fall die Werte vor Corona überschreiten.
  2. Verpflichtung zur Reduzierung von Schadstoffbelastung um 50% innerhalb der nächsten 5 Jahre entsprechend der u.a. von der DLR vorgeschlagenen Handlungsoptionen wie Ersatz des Flugzeugbodenverkehrs durch Schleppen, Verlagerung von Kurzstrecken auf Bus und Bahn, schwefelarmes Kerosin etc.
  3. Sofortige Aufrüstung der am Flughafen bereits vorhandenen Messstationen mit Ultrafeinstaub-Messgeräten zur vergleichenden Dokumentation bei wieder steigendem Flugverkehr.

Der BV Freising hofft auf eine breite Unterstützung seitens aller politisch Verantwortlichen, sieht aber insbesondere die bayerische Staatsregierung in der Pflicht. Dienen die Vorschläge doch auch zur Aufklärung der jetzt neu in Zusammenhang mit Corona und Feinstaubbelastung formulierten Risiken und der Minderung bzw. Vermeidung zukünftiger Belastungen.  

PDF Download -> 20200424 Pressemitteilung Corona UFP Rückgang

Presse:

Pressemitteilung 06. Februar 2020 – UFP Messungen am Flughafen München

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„Airport: UFP-Messungen noch heuer“                                                                                                    FT   5. 2. 2020

„Glauber: Startbahn für 15 Jahre kein Thema“

 

Der BV Freising begrüßt die Zusage des Umweltministers Glauber, am Flughafen München schon bald Ultrafeinstaub zu messen. Endlich zeigt man auf Regierungsseite Einsicht, dass dieses Monitoring eine unabdingbare Voraussetzung für konkrete Strategien zur Reduktion bzw. Vermeidung von Ultrafeinstaub ist. Seit Jahren weist der BV Freising darauf hin, dass andere Flughäfen beispielhaft vorangehen, wie etwa in Frankfurt, wo Verkehrsminister Tarek Al Wazir bestätigte, dass der Flughafen eine erhebliche Quelle von Ultrafeinstaub ist. Gleichzeitigt stellt er fest: „Auch wenn wir über die genaue Wirkung von Ultrafeinstaub aktuell noch nicht genug wissen und es auf EU-Ebene bisher keine Grenzwerte wie für andere Luftschadstoffe gibt, sollten trotzdem alle vernünftigen Maßnahmen ergriffen werden, um solche Emissionen zu vermeiden. Das ist schon aus Vorsorgegründen angebracht.“ Außerdem fordert Minister Al Wazir: „Angestellte, Arbeiter und Anlieger müssen vor UFP geschützt werden“.

Der BV Freising sieht in Glaubers Ankündigung einen ersten Schritt zur Analyse der Situation am und um den Flughafen, denn zwei Messgeräte sind besser als keines. Für belastbare Daten zur Gesamtsituation der Ultrafeinstaub-Belastung wären jedoch mindesten 5 Geräte erforderlich. Das hat man auch in Frankfurt erkannt und entsprechend aufgerüstet.

Ein wichtiger Aspekt ist, wo die Geräte aufgestellt werden. Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz muss am Ort der höchsten Belastung gemessen werden. Nach Einschätzung des BV Freising ist dies im Zentrum des Flughafens. Zusätzlich sollten Geräte in Wohngebieten, die im Abwind der beiden Hauptwindrichtungen West und Ost  liegen (wie z.B. Eitting oder Schwaig bzw. Achering oder Pulling) und in Freising und Hallbergmoos stehen. Im Flughafenzentrum liegt auch die Kindertagesstätte Airport Hopser mit Spielplatz im Freien.

Erfreulich jedenfalls, dass jetzt endlich ein Anfang gemacht und die unsägliche Verweigerungshaltung der Regierung und der FMG beendet werden soll!

Pressemitteilung im Original: Pressemitteilung UFP Messungen noch heuer 06. Februar 2020

Presse:

 

 

10nm.de – die UFP Belastungs-Anzeige

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Die UFP-Webseite des BV-Freising gibt eine Einschätzung, wie stark Sie an Ihrem jetzigen Standort vom Abwind des Flughafens betroffen sind.

Beim Rollen sowie bei Start und Landung der Flugzeuge werden große Mengen an Kerosin verbrannt. Dabei entstehen neben den Abgasen riesige Mengen an ultrafeinen Partikeln, die vom Wind, der über den Flughafen streicht, kilometerweit getragen werden. Immer wenn Sie der Wind aus Flughafenrichtung erreicht, sind UFP in der Atemluft. Die Ultrafeinstaub-Belastung hängt stark von den Wetterbedingungen, insbesondere der Windrichtung und der Windstärke ab.

So funktioniert diese Seite

Auf der Startseite sehen Sie die Liste der verfügbaren Flughäfen. Klicken Sie „Ihren“ Flughafen an und zoomen Sie, bis Ihr Standort erscheint. Sie sehen eine orangeroteFläche, deren schmale Seite im Zentrum des Flughafens liegt. Von der Fläche des Flughafens ausgehend verbreitert sich der Abwindkegel und zeigt mit der Farbabstufung die berechnete Konzentration der ultrafeinen Partikel in der Atemluft. Je heller die Farbe, desto weniger UFP sind in der Luft.

Grundsätzlich gilt:

Die ultrafeinen Partikel werden immer in Windrichtung getragen
Der Abwind-Kegel ist schmal bei starkem Wind und umso breiter, je schwächer der Wind weht.
Bei schwachem Wind von z. B. einem 1 Meter pro Sekunde (1 m/s) werden die ultrafeinen Partikel in einer Stunde etwa 3,6 Kilometer weit geweht. Stärkerer Wind, z. B. 5 m/s, trägt die ultrafeinen Partikel in einer Stunde 18 km weg vom Flughafen.
Die grafische Darstellung des UFP-Abwind-Kegels auf Ihrem Display ergibt sich aus einem Rechenvorgang, der Windrichtung und Windstärke berücksichtigt. Viele tatsächlich gemessene Konzentrationen der ultrafeinen Partikel wurden zu den jeweiligen meteorologischen Daten in Beziehung gesetzt und werden ständig aktualisiert und verfeinern so die Berechnung fortlaufend.

Die beste Übereinstimmung der dargestellten UFP-Belastung mit der wirklichen UFP-Konzentration besteht bei konstanten Windverhältnissen. Bei schnell wechselnden Windrichtungen, oft begleitet von Böen, stimmen Ort und Konzentration weniger gut überein.

Mehr Details über Info auf https://10nm.de

 

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