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Briefe an die Politik – Umweltradweg 2019 vs 2020

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Kaum Flugverkehr – eine Gelegenheit für Vergleichsmessungen. Hier die Ergebnisse am Beispiel des „Umweltradwegs“ eund um den Flughafen. Verteilt an alle regionalen und Landespolitiker als BV Freising Postkarte 14.

Jetzt misst der Landkreis Freising Ultrafeinstaub (UFP)

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Weil der Flughafen sich immer noch weigert, UFP zu erfassen und die von Umweltminister Thorsten Glauber angekündigten Messungen noch auf sich warten lassen, hat der Freisinger Landrat Helmut Petz die Initiative ergriffen:
Von nun an misst der Bürgerverein Freising im Auftrag des Landkreises UFP stationär im Flughafenumland und ergänzt damit seine schon lange laufenden mobilen UFP-Messungen.
Dieses neue Kapitel in der Erfassung schädlicher UFP-Immissionen startete am 10. Juni in Massenhausen. Die Zeit drängte, weil nur in der flugverkehrsarmen Ausnahmesituation Referenzwerte zu den Belastungskonstellationen im Normalbetrieb gewonnen werden können. Die mobilen UFP-Messewerte des Bürgervereins lassen Rückgänge um fast 90% erwarten. Damit steht der Flughafen als Hauptverursacher bereits fest.
An der Einweihung der UFP-Messstation am 10. Juni in Massenhausen nahmen der Freisinger Landrat Helmut Petz, Neufahrns Bürgermeister Franz Heilmeier und Vertretern der Presse sowie des Bürgervereins Freising teil.

Presse:

Teilnehmer im Corona-Modus vor dem Häuschen mit der UFP-Messstation rechts im Hintergrund
  Landrat Helmut Petz, Bürgermeister Franz Heilmeier & Bürgerverein Freising

 

Pressemitteilung 24. April 2020 – UFP Rückgang durch Corona Situation

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Corona-bedingt sind am Flughafen München die Flugbewegungen auf weniger als 5% des Normalniveaus geschrumpft. Das bedeutet, dass die bisher täglichen Abgase von 500.000 Litern Kerosin nicht mehr die Atemluft belasten. Wie erste UFP-Messungen zeigen, sind die Belastungen mit UFP im gleichen Maße wie die Flugbewegungen gesunken.

In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zeigen jetzt erste wissenschaftliche Studien, dass Feinstaub/Ultrafeinstaubbelastung das Mortalitätsrisiko enorm erhöhen soll; nur 1 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter mehr in der Atemluft soll eine 15 % höhere Covid 19 – Todesrate zur Folge haben.

Die Frage ist, wie schnell sich der Flugverkehr nach der Krise erholt. Aber mit zunehmendem Flugverkehr wird dann auch die Feinstaub/Ultrafeinstaub-Belastung wieder ansteigen. Nach Corona wird die Welt für viele eine andere sein, letztendlich auch für die gesamte Flugverkehrsindustrie. Ein weiter so darf es nicht geben. Ein Paradigmenwechsel ist erforderlich hin zu mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz und weniger Schadstoffbelastungen.

Der BV hat deshalb die verantwortlichen Kommunalpolitiker und Landtagsabgeordnete angeschrieben, um diese jetzt mögliche und dringend erforderliche Weichenstellung einzuleiten.  Die zentralen Forderungen sind:

  1. Verzicht auf die 3. Startbahn – jetzt: denn die Schadstoff- und Lärmbelastungen nach Corona dürfen in keinem Fall die Werte vor Corona überschreiten.
  2. Verpflichtung zur Reduzierung von Schadstoffbelastung um 50% innerhalb der nächsten 5 Jahre entsprechend der u.a. von der DLR vorgeschlagenen Handlungsoptionen wie Ersatz des Flugzeugbodenverkehrs durch Schleppen, Verlagerung von Kurzstrecken auf Bus und Bahn, schwefelarmes Kerosin etc.
  3. Sofortige Aufrüstung der am Flughafen bereits vorhandenen Messstationen mit Ultrafeinstaub-Messgeräten zur vergleichenden Dokumentation bei wieder steigendem Flugverkehr.

Der BV Freising hofft auf eine breite Unterstützung seitens aller politisch Verantwortlichen, sieht aber insbesondere die bayerische Staatsregierung in der Pflicht. Dienen die Vorschläge doch auch zur Aufklärung der jetzt neu in Zusammenhang mit Corona und Feinstaubbelastung formulierten Risiken und der Minderung bzw. Vermeidung zukünftiger Belastungen.  

PDF Download -> 20200424 Pressemitteilung Corona UFP Rückgang

Presse:

Pressemitteilung 06. Februar 2020 – UFP Messungen am Flughafen München

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„Airport: UFP-Messungen noch heuer“                                                                                                    FT   5. 2. 2020

„Glauber: Startbahn für 15 Jahre kein Thema“

 

Der BV Freising begrüßt die Zusage des Umweltministers Glauber, am Flughafen München schon bald Ultrafeinstaub zu messen. Endlich zeigt man auf Regierungsseite Einsicht, dass dieses Monitoring eine unabdingbare Voraussetzung für konkrete Strategien zur Reduktion bzw. Vermeidung von Ultrafeinstaub ist. Seit Jahren weist der BV Freising darauf hin, dass andere Flughäfen beispielhaft vorangehen, wie etwa in Frankfurt, wo Verkehrsminister Tarek Al Wazir bestätigte, dass der Flughafen eine erhebliche Quelle von Ultrafeinstaub ist. Gleichzeitigt stellt er fest: „Auch wenn wir über die genaue Wirkung von Ultrafeinstaub aktuell noch nicht genug wissen und es auf EU-Ebene bisher keine Grenzwerte wie für andere Luftschadstoffe gibt, sollten trotzdem alle vernünftigen Maßnahmen ergriffen werden, um solche Emissionen zu vermeiden. Das ist schon aus Vorsorgegründen angebracht.“ Außerdem fordert Minister Al Wazir: „Angestellte, Arbeiter und Anlieger müssen vor UFP geschützt werden“.

Der BV Freising sieht in Glaubers Ankündigung einen ersten Schritt zur Analyse der Situation am und um den Flughafen, denn zwei Messgeräte sind besser als keines. Für belastbare Daten zur Gesamtsituation der Ultrafeinstaub-Belastung wären jedoch mindesten 5 Geräte erforderlich. Das hat man auch in Frankfurt erkannt und entsprechend aufgerüstet.

Ein wichtiger Aspekt ist, wo die Geräte aufgestellt werden. Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz muss am Ort der höchsten Belastung gemessen werden. Nach Einschätzung des BV Freising ist dies im Zentrum des Flughafens. Zusätzlich sollten Geräte in Wohngebieten, die im Abwind der beiden Hauptwindrichtungen West und Ost  liegen (wie z.B. Eitting oder Schwaig bzw. Achering oder Pulling) und in Freising und Hallbergmoos stehen. Im Flughafenzentrum liegt auch die Kindertagesstätte Airport Hopser mit Spielplatz im Freien.

Erfreulich jedenfalls, dass jetzt endlich ein Anfang gemacht und die unsägliche Verweigerungshaltung der Regierung und der FMG beendet werden soll!

Pressemitteilung im Original: Pressemitteilung UFP Messungen noch heuer 06. Februar 2020

Presse:

 

 

10nm.de – die UFP Belastungs-Anzeige

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Die UFP-Webseite des BV-Freising gibt eine Einschätzung, wie stark Sie an Ihrem jetzigen Standort vom Abwind des Flughafens betroffen sind.

Beim Rollen sowie bei Start und Landung der Flugzeuge werden große Mengen an Kerosin verbrannt. Dabei entstehen neben den Abgasen riesige Mengen an ultrafeinen Partikeln, die vom Wind, der über den Flughafen streicht, kilometerweit getragen werden. Immer wenn Sie der Wind aus Flughafenrichtung erreicht, sind UFP in der Atemluft. Die Ultrafeinstaub-Belastung hängt stark von den Wetterbedingungen, insbesondere der Windrichtung und der Windstärke ab.

So funktioniert diese Seite

Auf der Startseite sehen Sie die Liste der verfügbaren Flughäfen. Klicken Sie „Ihren“ Flughafen an und zoomen Sie, bis Ihr Standort erscheint. Sie sehen eine orangeroteFläche, deren schmale Seite im Zentrum des Flughafens liegt. Von der Fläche des Flughafens ausgehend verbreitert sich der Abwindkegel und zeigt mit der Farbabstufung die berechnete Konzentration der ultrafeinen Partikel in der Atemluft. Je heller die Farbe, desto weniger UFP sind in der Luft.

Grundsätzlich gilt:

Die ultrafeinen Partikel werden immer in Windrichtung getragen
Der Abwind-Kegel ist schmal bei starkem Wind und umso breiter, je schwächer der Wind weht.
Bei schwachem Wind von z. B. einem 1 Meter pro Sekunde (1 m/s) werden die ultrafeinen Partikel in einer Stunde etwa 3,6 Kilometer weit geweht. Stärkerer Wind, z. B. 5 m/s, trägt die ultrafeinen Partikel in einer Stunde 18 km weg vom Flughafen.
Die grafische Darstellung des UFP-Abwind-Kegels auf Ihrem Display ergibt sich aus einem Rechenvorgang, der Windrichtung und Windstärke berücksichtigt. Viele tatsächlich gemessene Konzentrationen der ultrafeinen Partikel wurden zu den jeweiligen meteorologischen Daten in Beziehung gesetzt und werden ständig aktualisiert und verfeinern so die Berechnung fortlaufend.

Die beste Übereinstimmung der dargestellten UFP-Belastung mit der wirklichen UFP-Konzentration besteht bei konstanten Windverhältnissen. Bei schnell wechselnden Windrichtungen, oft begleitet von Böen, stimmen Ort und Konzentration weniger gut überein.

Mehr Details über Info auf https://10nm.de

 

Spitzengespräch im Landtag

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Es gibt gute Gründe, die 3. Startbahn zu beerdigen!

05. Dezember 2019

Der Bürgerverein Freising hatte Gelegenheit zu einem direktem Gespräch mit Staatsminister Hubert Aiwanger. Unter dem Thema „Es gibt gute Gründe, die 3. Startbahn zu beerdigen“ konnte vorgestellt und diskutiert werden über die  großen Belastungen, die durch den Flughafen und Flugverkehr verursacht werden.

  • Minimierung der Ultrafeinstaub-Emissionen !
  • „Die Zahl der Flugbewegungen kontinuierlich reduzieren“
  • „Wenn keine Bahn-Anbindung: Bus statt Airbus“
  • CO2-Bilanz der 3. Startbahn
  • Klimabelastung durch Flugverkehr
  • Glaubwürdigkeit:
    Entgegen allen Beteuerungen hängt die Wirtschaft nicht vom Flughafen ab.
    – schon gar nicht von einer 3. Startbahn.
  • Glaubwürdigkeit: Arbeitsplätze
  • Die dritte Startbahn würde die Stadt Freising (50.000 Einwohner) ihrer Entwicklung berauben
  • Umweltschädliche Subventionen
  • Soziale/moralische Argumente:

Hier die Präsentation 05. dezember 2019

Dazu auch

Streit um Ultrafeinstaub: Regierung gegen Messung am Flughafen – BR Fernsehen 05.12.2019, 20:15 Uhr

 

 

BV Freising bei Fridays For Future

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Demo Fridays For Future am Kriegerdenkmal in Freising, 29. November.2019

Zusammenfassung des Redebeitrags von Reinhard Kendlbacher, Freising Vorsitzender des BV Freising

Danke für den Schwung im Kampf gegen den Klimawandel durch FFF.
Wir, d.h. der BV Freising, kämpfen schon seit Beginn der Planung gegen eine 3. Start und Landebahn.
Damals war Klimaschutz noch kein Thema, ein Beispiel: in den Gerichtsverhandlungen gegen den Planfeststellungsbeschluss gab es 40 Verhandlungstage, über Klimaschutz aber wurde nur eine Stunde diskutiert, obwohl der Flugverkehr der klimaschädlichste Verkehrsträger ist.
Doch er ist nicht nur der klimaschädlichste, sondern auch der gesundheitsschädlichste Verkehrsträger.
Das ist speziell für uns in Freising ein besonders sensibles Thema – z. B. Fluglärm! Die Nachtflugbewegungen nahmen in den letzten 3 Jahren um 45 % zu!
Auch die Schadstoffbelastung wird immer beunruhigender. Darunter leiden wir immer mehr. Und mit einer 3. Bahn wäre der Marienplatz in Freising, oder hier das Kriegerdenkmal nur noch 4 km von der 3. Bahn, also dem Flughafen entfernt! Daher auch unser Kampf gegen die jetzt schon viel zu hohen Belastungen. Täglich werden am Flughafen 500 000 l Kerosin verbrannt. Dabei entstehen Trilliarden von UFP. Die sind alle gesundheitsschädlich. Um das Gefährdungspotenzial genauer zu kennen, müssten sie (von unabhängiger, offizieller Seite) gemessen werden (ein erster Schritt). Doch am Flughafen misst man nicht!
Gestern war ein Tag der Entscheidung: Im Umweltausschuss wurde zum 3. Mal wurde ein Antrag auf Messung von UFP abgelehnt! Mit fadenscheinigen Argumenten, man will Ergebnisse aus Frankfurt abwarten, obwohl die Sachlage klar ist: der Flughafen München ist die Hauptquelle von Ultrafeinstaub!
Hier hilft nur weniger Fliegen, aber vor dieser Erkenntnis haben die Regierungsparteien, hat die Flughafen München GmbH Angst!
Was heißt das für uns alle: So wie man mit unserer Gesundheit umgeht, so geht man auch mit dem Thema Klimaschutz um.
Das Motto der FMG und der Regierung lautet: Blockieren, vertrösten, auf die lange Bank schieben!
Unser Appell:
Das darf so nicht weitergehen – wir brauchen Eure Unterstützung!
Hier unsere neue Broschüre: „Fliegen bis zum Abwinken“. Darin sind alle wesentlichen Argumente gegen eine 3. Startbahn erläutert.
Unsere Forderung lautet, auch oder gerade im Interesse des Klimaschutzes:
Weniger Fliegen, keine Kurzstreckenflüge mehr!
Danke!

Gratulation Prof. Dr. Christian Magerl !

Gratulation Prof. Dr. Christian Magerl ! published on Keine Kommentare zu Gratulation Prof. Dr. Christian Magerl !

Mit 16. Oktober wurde Dr. Christian Magerl zum Honorarprofessor der HSWT (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) ernannt. Hochschulpräsident Veullit überreichte die Ernennungsurkunde.
Der Bürgerverein Freising gratuliert Prof. Dr. Christian Magerl herzlich zur Ernennung.

Dazu sein Vortrag Klimaschutz in Deutschland – Von der ENQUETE-KOMMISSION Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre (1988) zur Bewegung „Fridays for Future“

–> Klimaschutz in Deutschland, (16. Oktober 2019)

 

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