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Pressemitteilung 06. Februar 2020 – UFP Messungen am Flughafen München

Pressemitteilung 06. Februar 2020 – UFP Messungen am Flughafen München published on Keine Kommentare zu Pressemitteilung 06. Februar 2020 – UFP Messungen am Flughafen München

„Airport: UFP-Messungen noch heuer“                                                                                                    FT   5. 2. 2020

„Glauber: Startbahn für 15 Jahre kein Thema“

 

Der BV Freising begrüßt die Zusage des Umweltministers Glauber, am Flughafen München schon bald Ultrafeinstaub zu messen. Endlich zeigt man auf Regierungsseite Einsicht, dass dieses Monitoring eine unabdingbare Voraussetzung für konkrete Strategien zur Reduktion bzw. Vermeidung von Ultrafeinstaub ist. Seit Jahren weist der BV Freising darauf hin, dass andere Flughäfen beispielhaft vorangehen, wie etwa in Frankfurt, wo Verkehrsminister Tarek Al Wazir bestätigte, dass der Flughafen eine erhebliche Quelle von Ultrafeinstaub ist. Gleichzeitigt stellt er fest: „Auch wenn wir über die genaue Wirkung von Ultrafeinstaub aktuell noch nicht genug wissen und es auf EU-Ebene bisher keine Grenzwerte wie für andere Luftschadstoffe gibt, sollten trotzdem alle vernünftigen Maßnahmen ergriffen werden, um solche Emissionen zu vermeiden. Das ist schon aus Vorsorgegründen angebracht.“ Außerdem fordert Minister Al Wazir: „Angestellte, Arbeiter und Anlieger müssen vor UFP geschützt werden“.

Der BV Freising sieht in Glaubers Ankündigung einen ersten Schritt zur Analyse der Situation am und um den Flughafen, denn zwei Messgeräte sind besser als keines. Für belastbare Daten zur Gesamtsituation der Ultrafeinstaub-Belastung wären jedoch mindesten 5 Geräte erforderlich. Das hat man auch in Frankfurt erkannt und entsprechend aufgerüstet.

Ein wichtiger Aspekt ist, wo die Geräte aufgestellt werden. Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz muss am Ort der höchsten Belastung gemessen werden. Nach Einschätzung des BV Freising ist dies im Zentrum des Flughafens. Zusätzlich sollten Geräte in Wohngebieten, die im Abwind der beiden Hauptwindrichtungen West und Ost  liegen (wie z.B. Eitting oder Schwaig bzw. Achering oder Pulling) und in Freising und Hallbergmoos stehen. Im Flughafenzentrum liegt auch die Kindertagesstätte Airport Hopser mit Spielplatz im Freien.

Erfreulich jedenfalls, dass jetzt endlich ein Anfang gemacht und die unsägliche Verweigerungshaltung der Regierung und der FMG beendet werden soll!

Pressemitteilung im Original: Pressemitteilung UFP Messungen noch heuer 06. Februar 2020

Presse:

 

 

10nm.de – die UFP Belastungs-Anzeige

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Die UFP-Webseite des BV-Freising gibt eine Einschätzung, wie stark Sie an Ihrem jetzigen Standort vom Abwind des Flughafens betroffen sind.

Beim Rollen sowie bei Start und Landung der Flugzeuge werden große Mengen an Kerosin verbrannt. Dabei entstehen neben den Abgasen riesige Mengen an ultrafeinen Partikeln, die vom Wind, der über den Flughafen streicht, kilometerweit getragen werden. Immer wenn Sie der Wind aus Flughafenrichtung erreicht, sind UFP in der Atemluft. Die Ultrafeinstaub-Belastung hängt stark von den Wetterbedingungen, insbesondere der Windrichtung und der Windstärke ab.

So funktioniert diese Seite

Auf der Startseite sehen Sie die Liste der verfügbaren Flughäfen. Klicken Sie „Ihren“ Flughafen an und zoomen Sie, bis Ihr Standort erscheint. Sie sehen eine orangeroteFläche, deren schmale Seite im Zentrum des Flughafens liegt. Von der Fläche des Flughafens ausgehend verbreitert sich der Abwindkegel und zeigt mit der Farbabstufung die berechnete Konzentration der ultrafeinen Partikel in der Atemluft. Je heller die Farbe, desto weniger UFP sind in der Luft.

Grundsätzlich gilt:

Die ultrafeinen Partikel werden immer in Windrichtung getragen
Der Abwind-Kegel ist schmal bei starkem Wind und umso breiter, je schwächer der Wind weht.
Bei schwachem Wind von z. B. einem 1 Meter pro Sekunde (1 m/s) werden die ultrafeinen Partikel in einer Stunde etwa 3,6 Kilometer weit geweht. Stärkerer Wind, z. B. 5 m/s, trägt die ultrafeinen Partikel in einer Stunde 18 km weg vom Flughafen.
Die grafische Darstellung des UFP-Abwind-Kegels auf Ihrem Display ergibt sich aus einem Rechenvorgang, der Windrichtung und Windstärke berücksichtigt. Viele tatsächlich gemessene Konzentrationen der ultrafeinen Partikel wurden zu den jeweiligen meteorologischen Daten in Beziehung gesetzt und werden ständig aktualisiert und verfeinern so die Berechnung fortlaufend.

Die beste Übereinstimmung der dargestellten UFP-Belastung mit der wirklichen UFP-Konzentration besteht bei konstanten Windverhältnissen. Bei schnell wechselnden Windrichtungen, oft begleitet von Böen, stimmen Ort und Konzentration weniger gut überein.

Mehr Details über Info auf https://10nm.de

 

Spitzengespräch im Landtag

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Es gibt gute Gründe, die 3. Startbahn zu beerdigen!

05. Dezember 2019

Der Bürgerverein Freising hatte Gelegenheit zu einem direktem Gespräch mit Staatsminister Hubert Aiwanger. Unter dem Thema „Es gibt gute Gründe, die 3. Startbahn zu beerdigen“ konnte vorgestellt und diskutiert werden über die  großen Belastungen, die durch den Flughafen und Flugverkehr verursacht werden.

  • Minimierung der Ultrafeinstaub-Emissionen !
  • „Die Zahl der Flugbewegungen kontinuierlich reduzieren“
  • „Wenn keine Bahn-Anbindung: Bus statt Airbus“
  • CO2-Bilanz der 3. Startbahn
  • Klimabelastung durch Flugverkehr
  • Glaubwürdigkeit:
    Entgegen allen Beteuerungen hängt die Wirtschaft nicht vom Flughafen ab.
    – schon gar nicht von einer 3. Startbahn.
  • Glaubwürdigkeit: Arbeitsplätze
  • Die dritte Startbahn würde die Stadt Freising (50.000 Einwohner) ihrer Entwicklung berauben
  • Umweltschädliche Subventionen
  • Soziale/moralische Argumente:

Hier die Präsentation 05. dezember 2019

Dazu auch

Streit um Ultrafeinstaub: Regierung gegen Messung am Flughafen – BR Fernsehen 05.12.2019, 20:15 Uhr

 

 

BV Freising bei Fridays For Future

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Demo Fridays For Future am Kriegerdenkmal in Freising, 29. November.2019

Zusammenfassung des Redebeitrags von Reinhard Kendlbacher, Freising Vorsitzender des BV Freising

Danke für den Schwung im Kampf gegen den Klimawandel durch FFF.
Wir, d.h. der BV Freising, kämpfen schon seit Beginn der Planung gegen eine 3. Start und Landebahn.
Damals war Klimaschutz noch kein Thema, ein Beispiel: in den Gerichtsverhandlungen gegen den Planfeststellungsbeschluss gab es 40 Verhandlungstage, über Klimaschutz aber wurde nur eine Stunde diskutiert, obwohl der Flugverkehr der klimaschädlichste Verkehrsträger ist.
Doch er ist nicht nur der klimaschädlichste, sondern auch der gesundheitsschädlichste Verkehrsträger.
Das ist speziell für uns in Freising ein besonders sensibles Thema – z. B. Fluglärm! Die Nachtflugbewegungen nahmen in den letzten 3 Jahren um 45 % zu!
Auch die Schadstoffbelastung wird immer beunruhigender. Darunter leiden wir immer mehr. Und mit einer 3. Bahn wäre der Marienplatz in Freising, oder hier das Kriegerdenkmal nur noch 4 km von der 3. Bahn, also dem Flughafen entfernt! Daher auch unser Kampf gegen die jetzt schon viel zu hohen Belastungen. Täglich werden am Flughafen 500 000 l Kerosin verbrannt. Dabei entstehen Trilliarden von UFP. Die sind alle gesundheitsschädlich. Um das Gefährdungspotenzial genauer zu kennen, müssten sie (von unabhängiger, offizieller Seite) gemessen werden (ein erster Schritt). Doch am Flughafen misst man nicht!
Gestern war ein Tag der Entscheidung: Im Umweltausschuss wurde zum 3. Mal wurde ein Antrag auf Messung von UFP abgelehnt! Mit fadenscheinigen Argumenten, man will Ergebnisse aus Frankfurt abwarten, obwohl die Sachlage klar ist: der Flughafen München ist die Hauptquelle von Ultrafeinstaub!
Hier hilft nur weniger Fliegen, aber vor dieser Erkenntnis haben die Regierungsparteien, hat die Flughafen München GmbH Angst!
Was heißt das für uns alle: So wie man mit unserer Gesundheit umgeht, so geht man auch mit dem Thema Klimaschutz um.
Das Motto der FMG und der Regierung lautet: Blockieren, vertrösten, auf die lange Bank schieben!
Unser Appell:
Das darf so nicht weitergehen – wir brauchen Eure Unterstützung!
Hier unsere neue Broschüre: „Fliegen bis zum Abwinken“. Darin sind alle wesentlichen Argumente gegen eine 3. Startbahn erläutert.
Unsere Forderung lautet, auch oder gerade im Interesse des Klimaschutzes:
Weniger Fliegen, keine Kurzstreckenflüge mehr!
Danke!

Gratulation Prof. Dr. Christian Magerl !

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Mit 16. Oktober wurde Dr. Christian Magerl zum Honorarprofessor der HSWT (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) ernannt. Hochschulpräsident Veullit überreichte die Ernennungsurkunde.
Der Bürgerverein Freising gratuliert Prof. Dr. Christian Magerl herzlich zur Ernennung.

Dazu sein Vortrag Klimaschutz in Deutschland – Von der ENQUETE-KOMMISSION Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre (1988) zur Bewegung „Fridays for Future“

–> Klimaschutz in Deutschland, (16. Oktober 2019)

 

Der „Umwelt“-Radweg am Flughafen München

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Die Flughafen München GmbH wirbt in einer neuen Umweltaktion mit ihrem Radweg-Guide:

„Erleben Sie bei einer Radtour rund um den Flughafen, welche Maßnahmen zum Schutz der Umwelt innerhalb aber auch außerhalb des Flughafenzauns ergriffen werden“.

Radweg-Daten: Streckenlänge gesamt: circa 18 km, Dauer: 2-3 Stunden, Anstieg: 72 m, Schwierigkeit: leicht

Die Grafik (Abb. 1) der FMG zeigt den Streckenverlauf, der einmal durch bzw. um das Flughafengelände führt.                                                              An 17 Stationen kann man mittels QR-Code auf den Schildern und Smartphone die entsprechenden Informationen erhalten. Nur zwei Drittel der Stationen weisen auf Umweltthemen hin, wie etwa CO2-Neutralität, Honigmonitoring, Vogelschutzgebiet, Lärmschutz und Luftgüte.

Auf dem 18 km langen Radweg kann man ins Schwitzen kommen und auch etwas außer Atem. Das ist der Grund, warum der BV Freising die Radfahrer informieren möchte, was außer den Informationen und schönen Aussichten noch auf sie zukommen kann.

Wie schon mehrfach  mitgeteilt, werden allein von den Flugzeugen am Flughafen München jeden Tag mehr als  500.000 Liter Kerosin bei Start und Landung sowie auf den Rollbahnen verbrannt – und das ungefiltert! Dabei entstehen große Mengen Abgase und Ultrafeinstaub – etwa 10 Tonnen täglich. Diese Abgaswolke wird mit dem Wind kilometerweit in die Umgebung getragen. Bei einer Umrundung des Flughafens fährt man also auf einem bestimmten Streckenabschnitt, der durchaus ein Drittel des Weges ausmachen kann, durch diese Abgaswolke, die man natürlich kaum bemerkt. Mitunter jedoch ist die Konzentration der ultrafeinen Partikel so extrem hoch, dass der typische Geruch verbrannten Kerosins zu riechen ist.

Zwei Mitglieder des BV Freising, ausgerüstet mit einem UFP-Messgerät und einem GPS, haben den von der FMG beworbenen Umwelt-Radweg freiwillig unter die Räder genommen. Das Gerät zeichnet jede Sekunde die Anzahl der Ultrafeinstaubpartikel pro Kubikzentimeter in der Atemluft auf und gibt zudem die Größe der Partikel an. Da bekannt ist, dass Flugzeugtriebwerke extrem kleine Partikel emittieren, kann man anhand ihres Durchmessers zeigen, ob sie vom Flughafen oder aus anderen Quellen kommen. Der Abwind vom Flughafen ist charakterisiert durch hohe Partikelkonzentrationen bei gleichzeitig geringer Größe der Partikel.

Auf der Abbildung sind die UFP-Konzentrationen entlang des Radweges anhand der Farben kenntlich gemacht. Blau bedeutet wenig UFP in der Luft, braun-rot-violett bedeuten sehr hohe Konzentrationen. Man sieht sehr deutlich, dass der Wind (West Südwest, hellblauer Pfeil) die Luft von der Flughafenfläche, dort wo ständig unzählige ultrafeine Partikel entstehen, nach Osten weht. In dieser Abwindfahne wurden Spitzenwerte von über einer Million Partikel pro Kubikzentimeter Atemluft registriert. Im Normalfall liegt die Hintergrundbelastung abseits des Flughafens bei ca. 2.500 – 4.000 p/cm³). Auf der gesamten Radtour betrug die mittlere Anzahl der Partikel in der Atemluft mehr als 26.000 p/cm³ – im Vergleich also das 6,5 – 10-fache einer vom Flughafen unbelasteter Luft.

Auch anhand der Partikelgröße kann man die Belastung durch den Flugverkehr am Boden demonstrieren. Kleinste Partikel (aus den Triebwerken) erkennt man an den braun-rot-violetten Punkten, während blau-gelb für größere Partikel stehen. Auf der Bundesstraße 301 war reger Autoverkehr, der an den größeren Partikeln zu erkennen ist.

Das Umweltbundesamt ließ bereits mehrfach, zuletzt am 23.8.2019 in Frankfurt, unmissverständlich verlauten, dass ultrafeine Partikel ein Gesundheitsrisiko darstellen; nach dem Vorsorgegrundsatz besteht ein Minimierungsgebot. Hessens Verkehrsminister, Tarek Al-Wazir, hat vor kurzem angekündigt, am Frankfurter Flughafen Minimierungsmaßnahmen zum Schutz von Angestellten und Anwohnern umzusetzen.

Für den BV Freising ist es daher in keinster Weise nachvollziehbar, dass die Flughafen München GmbH das Thema der ultrafeinen Partikel seit Jahren ignoriert. Stattdessen bewirbt die FMG das Gelände des Flughafens als Freizeitpark für Familientage, Kinder-Events, Marathonläufe und Radtouren. Sogar eine Kindertagesstätte mit Freigelände wird genau dort betrieben, wo die Schadstoffbelastungen mit am höchsten sind. Die FMG will damit anscheinend ihr Image aufbessern, – dass die Teilnehmer solcher Veranstaltungen und die Kinder des Kindertagestätte Airport Hopser damit einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt werden, wird dabei offensichtlich billigend in Kauf genommen. Diese Praxis bedarf einer dringenden Korrektur.

 

–> die BVFS Presse Mitteilung 19. September 2019

Presse:

„Freising for Future“. Demo vom 1. September 2019 in Freising

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Ein breites Bündnisses von Umwelt- und Klimaschutzorganisationen aus Freising demonstrierte unter dem Motto „Freising for Future“ am Sonntag für konsequenten Klima-, Natur – und Menschenschutz. Mit dabei AufgeMUCkt und der Bürgerverein Freising. Zum Auftakt machte der AufgeMUCkt-Sprecher Christian Magerl klar, dass Klimaschutz und 3. Startbahn nicht zusammen gehen. Auch die nachfolgenden Beiträge unterstrichen lebhaft die Notwendigkeit des Kampfes für Klimagerechtigkeit. Mehrere hundert  Menschen aller Altersklassen zogen anschließend mit Transparenten und Sprechchören durch die Freisinger Innenstadt und versammelten sich danach zur Schlusskundgebung am Kriegerdenkmal.
Insgesamt eine sehr lebhafte und informative Veranstaltung, mit deren Hilfe die generationenübergreifenden Forderungen nach mehr Klimaschutz auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht wurden.

Presse:

Expertenanhörung UFP Frankfurt August 2019

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Standortbestimmung

Maßgeblich von der BI Mainz erstellt und mit dem BV Freising abgestimmt, fasst die Erkenntnisse aus der Expertenanhörung UFP am 22./23. Aug. 2019 in Frankfurt zusammen. Das Umwelt- und Nachbarschaftshaus veranstaltete die Konferenz in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft deutscher Fluglärmkommissionen (ADF) und dem Hessischen Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (HLNUG). Die Standortbestimmung  dient auch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zu Ultrafeinstaub abzustimmen und zu koordinieren.

Die Flugverkehrsindustrie samt Lobby wollen eine Grenzwertfindung mit allen möglichen Kniffen verzögern, weil ihnen sonst Einschränkungen drohen. Immerhin ist das Thema jetzt virulent, wenn man bedenkt, dass vor eineinhalb Jahren beim 2. UFP-Symposium in Berlin (Feb. 2018)  nur ein einziger Vortrag über UFP-Flugverkehr auf dem Programm stand – und jetzt eine ganze Tagung darüber organisiert worden ist.

Dennoch dürfen wir nicht nachlassen und können dazu auch die aktuelle Klimadebatte nützen, dass Fliegen eben nicht nur die Region mit Schadstoffen belastet, sondern auch global das schädlichste Verkehrsmittel ist.

Standortbestimmung UFP August 2019

 

Studie zu UFP am Flughafen Düsseldorf

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In NRW ist man auf dem richtigen Weg. Anders als in Bayern, hat das dortige Umweltministerium eine Studie zu UFP am Düsseldorfer Flughafen beauftragt. Die Hochschule Düsseldorf bestätigt in ihren Untersuchungen auch die Ergebnisse aus unseren Messreihen.

Auszug aus der Zusammenfassung:

(…)
6 Fazit
Die Ergebnisse haben gezeigt, dass

  • vom Flughafen Ultrafeine Partikel emittiert werden.
  • die Emissionen mit der Windrichtung in die angrenzenden Bereiche verschleppt wer-den und es dort zu räumlich erhöhten Konzentration an Partikeln kommen kann.
  • die Höhe der Konzentrationen mit der Anzahl der Flugbewegungen korreliert und bei startenden Flugzeugen mehr Partikel freigesetzt werden.
  • die Windstärke einen Einfluss auf die Ausbreitung und die Verdünnung der UFP hat.
  • aufgrund der sich bewegenden Emittenten die Freisetzung der Emissionen örtlich vari-iert.
  • es sich abzeichnet, dass es örtliche Freisetzungsschwerpunkte gibt, welche davon ab-hängen, welche Betriebsrichtung des Flughafens aktiv ist.
  • die Wirbelschleppen der landenden Flugzeuge einen zum Boden hin gerichteten Wind erzeugen, mit welchem die in der Flughöhe freigesetzten Emissionen bis zum Boden hinunter vermischt werden und sich diese Bereiche durch lokale Erhöhungen aus-zeichnen. Auch hier gilt, dass das Windfeld einen Einfluss auf das lokale Auftreten hat.
  • der Flugverkehr als eine Einzelquelle innerhalb des Flughafenbereichs, den größten Anteil der Emissionen ausmacht.
  • zusätzliche Quellen wie die APU, GPU, Logistikverkehr etc. innerhalb des Flughafen-geländes sowie der Straßenverkehr außerhalb des Flughafengeländes zu erhöhten Wer-ten beitragen.
    (…)

Bericht zur Vorstudie „Ultrafeine Partikel im Umfeld des Düsseldorfer Flughafens“ Hochschule Düsseldorf (HSD) Labor für Umweltmesstechnik Prof. Dr. rer. nat. Konradin Weber et al Januar 2019

Presse:

 

 

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